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Der Begriff '''Markt''' (von ?Ware?) bezeichnet allgemeinsprachlich einen Ort, an dem Waren regelmäßig auf einem meist zentralen Platz gehandelt werden.

Allgemeines

Auf dem klassischen Markt findet statt, bei dem die Marktteilnehmer persönlich anwesend sind und dabei die vorhandenen Waren gegen Geld oder gegen andere Waren (Realtausch) tauschen. Das hat den Vorteil, dass die Tauschobjekte sofort übergeben werden können. Bei n sind dagegen die Marktteilnehmer und das Handelsobjekt Ware nicht präsent, was zu bei den Kontrahenten führen kann. Bei modernen Märkten entfällt sogar noch der geografische Ort, sie finden als virtueller Marktplatz wie im E-Business oder bei organisierten Handelssystemen statt.

Geschichte

Warenmärkte gab es bereits in der , ''Etymologisches Rechtswörterbuch'', 1995, S. 262</ref>

Im Mittelalter handelten die Marktteilnehmer gegenseitig die Marktpreise aus. Spätestens seit 629 lag das Marktrecht beim König, als der Merowinger Dagobert I. der Kirche von St. Denis gestattete, einmal pro Jahr einen vierwöchigen Markt in der Nähe von Paris abzuhalten. Ab dem 12. Jahrhundert entstand in Paris ein öffentlicher Markt, der wegen seiner Nähe zur Seine den Namen ?? () erhielt.

Der ''Lokoabschluss'' bestand aus vorrätiger, sofort lieferbarer, ?greifbarer? Ware. Die Märkte mussten n besaßen in einigen Regionen Marktrechte.

Mit der Hanse bildeten sich ab 1143 wie mit regem Marktbetrieb. Eine der ersten deutschsprachigen Marktordnungen ist 1190 für die österreichische Stadt Enns belegt. Im 13. Jahrhundert gab es in mindestens 4 überwachte Jahrmärkte (''Walpurgismarkt'' am 1. Mai, ''Johannismesse'' am 24. Juni, ''Egidimesse'' am 1. September und die ''Michaelsmesse'' am 29. September). Um 1253 gab es eine Berliner Markt- und Gewerbeaufsicht, die beispielsweise falsche Maße und Gewichte mit Geldstrafe ahndete und andere Marktvergehen unter Strafe stellte (Schupfstuhl, Schimpfsteine).

Im Hinblick auf den zunehmenden Handel mit vertretbaren Waren (, ?Geldbeutel?) statt, die Güter waren nicht präsent. Die ältesten deutschen Warenbörsen entstanden 1540 in Augsburg und ; Für die Nürnberger Börse wurden 1560 vom Rat Handelsregeln erlassen und als Marktordnung für alle sichtbar auf einer Tafel am Herrenmarkt angebracht.

Basare (). Adam Olearius berichtete 1656 in seinen Reisebeschreibungen über die persischen Basare.

Während Märkte typischerweise lokale Märkte waren, an denen sich die Menschen mit den unmittelbar benötigten Gütern versorgten, tauchten sehr früh auch zwischenstaatliche Märkte auf. Dieser Handel über lange Distanzen war zwar mit größeren Schwierigkeiten verbunden als der lokale Handel, er konnte aber auch sehr profitabel sein. Eine ursprüngliche Form des Austausches von Gütern zwischen Händlern waren die Messen (). Die Messen waren nicht nur Ort des Handels. Auf ihnen fanden eine Reihe von festlichen und anderen Aktivitäten statt, welche den eigentlichen Austausch von Gütern einrahmten.

''Vitten'' (Singular: ''Vitte''; ?Heringsanlandeplatz?) entwickelten sich im 13. Jahrhundert im Ostseeraum. Der Herings­handel war im Mittelalter ein bedeutender Handelszweig, war doch der Hering für alle Bevölkerungsschichten eine für die Ernährung wichtige und erschwingliche . Große Heringsvorkommen im Bereich der dänisch-schwedischen führten zu saisonal bestehenden Handelsorten, den ''Vitten'', die jeweils im Besitz einzelner waren. In der jeweiligen Fangsaison siedelten sich vorübergehend bis zu zwanzigtausend Menschen (Kaufleute, Handwerker, Fischer, usw.) an. Gegenstand der Tätigkeit in diesen Orten waren der Heringsfang, das Ausnehmen und Ein der Fische in Eichenfässern und der Handel und das Handwerk rund um diese Tätigkeiten. Die Größe der Fässer war weitgehend vorgeschrieben, so dass jedes Fass 900 bis 1000 Heringe enthielt (wobei das Salz ein Fünftel des Fassinhaltes ausmachte). Der Preis richtete sich nach der Zahl der Heringe, nicht nach dem Fassgewicht. Der weitere Vertrieb der eingepökelten und damit sehr haltbaren Heringe erfolgte auf dem gesamten Festland.

Durch das Aufkommen der n verschwand die Präsenz völlig. Anbieter und Nachfrager ließen sich durch vertreten, die standardisierten Handelsobjekte (Aktien, Anleihen) lagerten woanders, die e handelten nicht die Anbieter und Nachfrager untereinander aus, sondern überließen dies den n. Diese Abwesenheit von Marktteilnehmern und Handelsobjekten erforderte strengere Regeln. Die erste in Preußen stammte vom 25. Februar 1739, galt inhaltlich jedoch noch nicht als Börsenordnung im heutigen Sinne. Erst deren Neufassung vom Juli 1805 mit einem vollkommeneren und ausführlicheren ?Börsen-Reglement? erfüllte diese Voraussetzungen. Für Karl Marx galt 1848 der Markt mit seiner ?gnadenlose[n], Grenzen überschreitende[n] Konkurrenz? als zentraler Bestandteil des Kapitalismus.

Mit dem weltweiten Vordringen des Internet ab April 1993 gründeten sich Netzwerke (), die den Austausch von Waren oder Dienstleistungen mittels Online-Handel oder n (Ware gegen Ware) ermöglichten. Zu den ersten und heute größten gehören die Online-Händler Amazon (gegründet im Juli 1995) und eBay (September 1995). Beide nennen ihre Plattform für Kleinanzeigen ?Marketplace?.

Marktrecht und Marktplatz

Ein Marktplatz ist ein städtischer Platz (z. B. Gendarmenmarkt in Berlin), auf dem regelmäßig Verkaufsveranstaltungen (Märkte) abgehalten werden oder wurden. Dieser sogenannte Marktplatz ist in der Regel der zentrale Platz in einer Stadt, an dem auch das Rathaus errichtet wurde. In größeren Städten existierten oft mehrere Marktplätze, auf denen früher spezifische Waren angeboten wurden. Um Märkte nicht unter freiem Himmel abhalten zu müssen, wurden in vielen Städten Markthallen errichtet. Das Recht, einen Markt abzuhalten (Marktrecht) war im Mittelalter für die städtische Entwicklung entscheidend, und galt als erste Stufe zum Stadtrecht. Der Roland als traditionelles Symbol der Markthoheit findet sich heute noch als Standbild in etlichen deutschen Städten, z. B. in Brandenburg an der Havel, Halberstadt, Stendal, Wedel und Zerbst.

?Markt? ist auch in einigen Bundesländern wie zum Beispiel Bayern, Sachsen die offizielle Bezeichnung für eine Gemeinde, die einen Status zwischen Dorf und Stadt einnimmt. Dieser Status war früher mit der Verleihung des Marktrechts verbunden. In anderen Bundesländern gibt es dafür andere Bezeichnungen. In Bayern und Österreich ist der Begriff Markt bis heute teilweise offizieller Bestandteil des Ortsnamens. So weisen Ortsnamen wie , Szombathely oder Samstagsberg auf das Marktrecht hin.

Marktarten

Nationale Märkte

Unter einem nationalen Markt versteht man einen einheitlichen und nicht beschränkten Handelsraum innerhalb der Grenzen eines Nationalstaates. Während im Mittelalter Märkte regional stark beschränkt und durch Zölle geschützt waren, wurden während des Merkantilismus Handelsbarrieren gelockert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts innerhalb von Nationalstaaten vollständig aufgelöst. Treiber dieser Entwicklung war nicht die ökonomische Macht, sondern politische Entscheidungen wie z. B. die Niederlassungsfreiheit und die technologische Entwicklung von Kommunikationsmöglichkeiten.

Internationale Märkte

Ab 200 v. Chr. gab es die ersten Handelsrouten zwischen dem Mittelmeerraum und China, hierauf wurden sowohl auf Landweg als auch auf Seeweg vor allem Luxusgüter transportiert. Durch Entwicklungen in der Seefahrt konnten ab dem 13. Jahrhundert auch Güter des täglichen Gebrauchs gewinnbringend transportiert werden. Die industrielle Revolution in Europa führte zu einer Explosion des internationalen Handelsvolumens. Auf Grund seiner Vormachtstellung nahm Europa hierbei eine führende Position ein.

Sowohl die beiden Weltkriege als auch die Depression der 1920er Jahre verlangsamten den Entwicklungsprozess des Welthandels. Danach bauten die USA den internationalen Handel wieder auf und unterstützt durch einen europäischen Aufschwung entwickelt sich eine Global Economy.

Geld- und Kapitalmärkte

Ursprünglich wurden Geld und Kapital weitgehend als neutrales Gut betrachtet. Die Entwicklung des eigentlichen Bankwesens in Europa setzte mit der Lockerung des kirchlichen Zinsverbotes in der Renaissance ein. Damals waren die Marktteilnehmer für diese Güter eher eine vermögende, politische und unternehmerisch einflussreiche Elite. Mit der Industrialisierung wuchs die Anzahl der Lohnarbeiter sprunghaft an, welche die Möglichkeit und das Bedürfnis hatten, Geld zu sparen. Zu dieser Zeit nahm die Bedeutung der Zentralbanken und organisierten n zu, auch wegen der Internationalisierung. Einen ersten Höhepunkt gab es vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Diese Zeit ? auch die Zeit der milliardenschweren Geschäftsleute (, beispielsweise Rockefeller, Morgan, Vanderbilt, Andrew Carnegie, Edward Henry Harriman in den Vereinigten Staaten) ? zeichnete sich durch eine kaum existente Marktregulierung des Kapitalmarktes aus. Nach einer Regulierungswelle der 1930er Jahre und nach dem Zweiten Weltkrieg sind diese Märkte heute sehr dynamisch und liberal organisiert. Das richtige Ausmaß der Regulierung ist heute Teil der Diskussion, zumal diese Märkte nicht selten Ausgangspunkt von Finanzkrisen wie der Finanzkrise ab 2007 waren. Heute werden die Geld- und neben dem Devisenmarkt als zusammengefasst.

Nichtökonomische Märkte

Im Gefolge der Theorie sozialer Systeme nach Niklas Luhmann lässt sich der Markt auch als ?innere Umwelt? der Wirtschaft denken. Als Horizont aller ?möglichen? Investitions­entscheidungen erscheint der Markt demnach als Umwelt der tatsächlich ?realisierten? wirtschaftlichen Investitionen. Derartige ?innere Umwelten? lassen sich, Dirk Baecker zufolge, allerdings auch mit Blick auf weitere Funktionssysteme der Gesellschaft beobachten. Auch Autoren wie Pierre Bourdieu, James Samuel Coleman und Gary Becker gehen von der Existenz nichtökonomischer Märkte aus. Entsprechend stellt sich in den Arbeiten von Steffen Roth die Frage, wie ein allgemeiner Marktbegriff bestellt sein muss, auf dessen Grundlage sich Märkte in Zeitaltern und Weltregionen beobachten lassen, in denen funktionale Differenzierung nicht die Hauptrolle spielt(e).

Betriebsformen des Einzelhandels

Aus dem ortsbezogenen Marktbegriff hat sich im Laufe der Zeit ein auf die Betriebsform des Einzelhandels bezogener Marktbegriff abgeleitet. Heute unterscheidet man eine ganze Reihe unterschiedlicher Märkte.

Märkte als offene Verkaufsveranstaltung

Markt ist ebenfalls die Bezeichnung der Verkaufsveranstaltung an sich, zu der in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen an einem bestimmten Ort ? meist dem Marktplatz in der Stadtmitte ? zusammenkommen, um Waren des täglichen Bedarfs an Ständen zu verkaufen, , oft in Form eines Wochen- oder Jahrmarktes. Werden auf einem Markt gebrauchte Waren wie beispielsweise benutzte Haushaltsgegenstände oder Kleidung aus zweiter Hand angeboten, spricht man von Flohmarkt oder Trödelmarkt.

Neben solchen allgemeinen Marktveranstaltungen hat sich im Lauf der Geschichte eine ganze Reihe spezieller Veranstaltungen in Marktform entwickelt; hierzu zählen beispielsweise spezielle Obstmärkte, Fischmärkte und ähnliche Produktgruppenmärkte, wie auch (zu denen es historisch in Städten auch jeweils spezielle gab), neuer auch (Märkte der Direktvermarktung), aber auch Handwerksmärkte, , und Fach- und Spezialmessen.

Traditionelle lokale Märkte

Hervorgegangen aus den auf Tauschhandel basierenden Märkten der frühen Geschichte oder indigener Kulturen existieren heute vor allem in den Entwicklungsländern lokale Märkte für die Produkte traditionellen Wirtschaftens, bei denen die Erzeuger ?direkt? ihre Waren verkaufen oder gegen andere Güter eintauschen. Das entscheidende Merkmal solcher Märkte ist die reine Versorgungsorientierung; Gewinnerwirtschaftung und Profit spielen hier keine Rolle.

Großmärkte, Supermärkte

Ein ist ein Ort (oft eine ), an dem zum Beispiel Lebensmittel und Blumen an (z. B. Einzelhandels­geschäfte, Gastronomie) verkauft werden (). e tragen ab einer bestimmten oft den Zusatz ?Markt?. Dazu gehören der SB-Markt mit mindestens 2000 m² Verkaufsfläche, im Ausland als ''Hypermarkt'' () bezeichnet, der Verbrauchermarkt mit 1500?4999 m² Verkaufsfläche und der Supermarkt mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 m² und weniger als 1500 m².

Marktbegriff in der Wirtschaft

Der Begriff Markt bezeichnet in der Wirtschaft ganz allgemein den (realen oder virtuellen) Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage von und nach einem Gut. Ist das Angebot größer als die Nachfrage, spricht man von einem . Wenn das Angebot kleiner ist als die Nachfrage, handelt es sich um einen . Stimmen Angebot und Nachfrage bei einem Gut überein, so spricht man vom Marktgleichgewicht. Es ist gekennzeichnet durch den Gleichgewichtspreis (auch Marktpreis) und die durch ihn bestimmte gleichgewichtige Menge. Unter bestimmten Bedingungen erreicht eine Ökonomie, in der alle Güter auf Märkten frei getauscht werden, eine Pareto-effiziente Ressourcenallokation (Erster Hauptsatz der ). Diese Aussage bildet das theoretische Fundament für das in vielen Ländern vorherrschende Wirtschaftssystem der Marktwirtschaft. Sind die Annahmen des Ersten Hauptsatzes der Wohlfahrtsökonomik verletzt, so ist die Güterallokation über Märkte im Allgemeinen ineffizient (sog. Marktversagen).

Paul Samuelson und William Nordhaus definieren den Markt wie folgt: ?Ein Markt ist ein Mechanismus, mit dessen Hilfe Käufer und Verkäufer miteinander in Beziehung treten, um Preis und Menge einer Ware oder Dienstleistung zu ermitteln.?

Die Volkswirtschaftslehre unterscheidet zwei Marktarten, die und die :

{| class="wikitable"
|+ Faktormärkte
|-
! width="180px" | Marktart
! width="400px" | Merkmale
|-
|Arbeitsmarkt
|Handel von Arbeitsleistungen gegen Arbeitsentgelte.
|-
|Immobilienmarkt
|Handel mit en und n.
|-
|Kapital- und Geldmarkt
|Handel, bzw. Vermittlung von lang- und kurzfristigen Krediten.
|}

{| class="wikitable"
|+ Gütermärkte
|-
! width="180px" | Marktart
! width="400px" | Merkmale
|-
|
|Handel mit n.
Beispiele: Mobilfunkmarkt, Automobilmarkt, Heim-PC-Markt
|-
|märkte
|Handel mit Investitionsgütern.
Beispiele: Maschinenmarkt, Werkzeugmarkt
|}

Dabei erfüllt ein Markt folgende Funktionen:
  • Versorgungsfunktion,
  • Koordinationsfunktion,
  • Preisbildungsfunktion und
  • Verteilungsfunktion.

Aus unternehmerischer Sicht bezeichnet man als Markt ein Absatzgebiet. Der Terminus ''neue Märkte erschließen'' bezeichnet heute eine Grundanforderung für jedes wachstumsorientierte Unternehmen. Der relevante Gesamtmarkt lässt sich dabei in Marktsegmente unterteilen. Aus der großen Bedeutung des Absatzgebietes für ein Unternehmen hat sich in der Betriebswirtschaftslehre das Fachgebiet Marketing entwickelt.

?Markt? im Sinne des Marketings bezeichnet Zielgruppen, die einem spezifischen Bedürfnis bzw. Bedürfniscluster zugeordnet werden können und kombiniert dieses mit Produkten und Serviceleistungen der Anbieter. Auf dem Markt treffen also Bedürfnisse und Lösungen zusammen. Bedürfnisse/Kundengruppen oder Lösungen jeweils allein bilden keinen Markt. Erst wenn Bedürfnisse und Lösungen kombiniert werden, ergibt sich ein Markt (vgl. auch Begriff relevanter Markt).

Märkte haben im Zusammenhang mit Marketing allgemein eine doppelte Funktion, denn sie sind Bezugsobjekte und Zielobjekte des Marketing zugleich. In der Tat stellen Märkte als Bezugsobjekte des Marketings die Rahmenbedingungen für das Marketing eines Unternehmens, da das Marketing auf den Märkten stattfindet und dementsprechend stark von den Marktakteuren geprägt wird. Gleichzeitig streben Unternehmen mit ihren Marketingaktivitäten jedoch auch eine Gestaltung bzw. Beeinflussung der Märkte und Marktakteure an, wodurch die Märkte zu Zielobjekten des Marketings werden. Dabei sollte die Marktgestaltung bzw. -beeinflussung sich so darstellen, als dass das (potenzielle) Kundenverhalten möglichst zum Vorteil des Unternehmens ist.

Die .?

Nach der Zahl der Anbieter und Nachfrager werden Märkte in Marktformen eingeteilt. Diese Einteilung wird vor allem zur Erklärung der Marktpreisbildung genutzt. Man unterscheidet seit Heinrich von Stackelberg folgende Marktformen:

{| class="wikitable" style="text-align:right"
|-
! colspan="2" rowspan="2" | !! colspan="3" | Nachfrager
|-
! viele
! wenige
! ein
|-
!rowspan="3" | Anbieter
! viele
| Polypol
| Oligopson
| Monopson
|-
! wenige
| Oligopol
| bilaterales Oligopol
|
|-
! ein
| Monopol
|
| bilaterales Monopol
|}

Marktbegriff in der Soziologie

In der Soziologie wird der Markt seit Thesen in der Diskussion.'' Transcript Verlag, Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-271-6.</ref>

Siehe auch

  • Marktbrunnen
  • Marktkreuz

Weblinks

  • Ralf Ahrens, Marcus Böick, Marcel vom Lehn (Hrsg.): ''Vermarktlichung''. In: ''Zeithistorische Forschungen'' 12 (2015), Heft 3 (Themenheft zu verschiedenen Aspekten).

Einzelnachweise